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SAC_Jahrbuch_1878-1879.htm

538 X Imfeld.
dieses stille Thal, beherrscht von den Fels- und Firn­kuppen der majestätischen Blümlisalp, seine besondern Reize. Die wundervollen Wasserfälle des Pochten- und des Dündenbaches stehen den vielbesuchten Fällen des Oberlandes nicht nach, und besonderer Beachtung werth ist der merkwürdige «Hexenkessel» eine in voller Activität befindliche und zudem leicht zugängliche, regelrechte Gletschermühle. Möge das Kienthal mit seiner freundlichen Herberge im Dorfe gleichen Namens künftighin recht viele Besucher sehen ! Dem gastlichen Pfarrhaus in Reichenbach brüderlichen Dank! Auf Wiedersehn!
Das Titlispanorama.
Von X Imfeld.
Der Aufschwung, welchen Engelberg in letzten Jahren als klimatischer Kurort genommen hat, führte auch dem Titlis, der mit seinem gewaltigen Firnhaupt das freundliche Alpenthal beherrscht, immer mehr Be­sucher zu. Bei schönem Wetter wird er jetzt während den Sommermonaten fast täglich bestiegen, und es ist keine Seltenheit, dass man früh Morgens hieroben ganze Karavanen von 20—30 Personen, Herren und Damen, antrifft, die den weiten Weg nicht scheuen, um das erhabene Schauspiel eines Sonnenaufgangs, die gleich liebliche wie gewaltig grossartige Rundsicht vom Schwarzwald und den weit aus dem Gäu herauf­glitzernden Seen hinüber zu den emporstarrenden Häuptern des Berner Oberlandes und Wallis zu ge­niessen.
Was der Titlis nebst seiner bevorzugten Lage vor andern Bergen dieser Höhe (über 3200 m ) voraus hat, ist der durchaus gefahrlose und so wenig anstrengende Weg.

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