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SAC_Jahrbuch_1878-1879.htm

Ueber die Erosion im Gebiete der Reuss.
Von
Prof. Albert Reim.
1. Verwitterung und Erosion, unsere Aufgabe.
Wir erfahren täglich, wenn wir in die hohen Re­gionen steigen, dass die Berge fort und fort verwittern. Stets verändern sich ihre Formen, stets poltern die losgelösten Trümmer zur Tiefe, und wir fragen uns: Was hat dieser Zerstörungsvorgang in der Vergangenheit an unserer Gebirgswelt ge­than und was wird er in der Zukunft noch verüben. Ein genaues Studium lehrt, dass die jetzigen Berggestalten in den Alpen nur noch in ihrer ganzen kettenförmigen Anordnung durch die Faltung der Erd­rinde, welche sie erzeugt hat, bedingt sind, dass aber die Form des einzelnen Berges fast nur durch die Verwitterung modellirt worden ist. Je nach den An­griffspunkten, welche der Verwitterung durch die um­gebenden Thalsysteme geboten waren, je nach der Lage, nach der Gesteinsbeschaffenheit, der Lage der Schiefern oder Schichten ist die bildhauerische Arbeit

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