Share Button

Jahrbuch 1868-mul Buchanfang Zurück Nächste Seite Buchende / 770 Gehe zu Seite Vergrössern Verkleinern Fehler auf dieser Seite melden Seite ist fertig korrigiert Anzahl Korrekturen: 11
Fehler auf dieser Seite melden Bild
Text
Anderes:
Absenden

SAC-Jahrbuch_1868.htm

642 Heim.

weiter Fläche Millionen Diamanten-Sternchen in der Morgensonne blitzen. Es ist ein eigenthümlicher Contrast, sich so plötzlich in die entgegengesetzteste Jahreszeit versetzt zu fühlen, und wir können es kaum glauben, dass uns gestern noch italienischer Sommer umgab im Badgarten zu Bormio.

Der Piz Umbrail darf sich keck den schönsten Aus­sichtspunkten an die Seite stellen, alle aber dürfte er über­treffen, was die Leichtigkeit der Besteigung und die so grossartig und mannigfaltig wechselnde Scenerie der Wege anbelangt.

In früherer Zeit galt die Ersteigung des Umbrail für sehr mühsam und war es auch wegen des langen Kletterns auf Kalkfels und Geröll. Jetzt ist dem allem durch einen gut gebahnten Weg abgeholfen. Leicht erreicht man zu Fuss und zu Wagen von Bad Bormio aus die vierte Cantoniera, von wo aus das Uebrige ein leichter Spaziergang ist. Auch wer über das Stilfser-Joch, oder von St. Maria im Münsterthal kommt, sollte den Genuss nicht versäumen, den diese neu erschlossene Hochwarte bietet. Den Rück­weg nach dem Bade kann man auf der Stelvierstrasse, oder freilich etwas mühsamer aber anziehender über die Eisenminen nehmen.

Ansicht des Puntagliasgletschers.

Dieses Panorama ist nicht von einem Standpunkte aus gezeichnet, es suche also Niemand die Stelle, wo er rings­um Alles genau so sehen würde, wie es hier gezeichnet ist. Der Piz Ner ist von dem Barkun 2810 M., dem Ein­schnitte zwischen Piz Frisal und Piz Tumbif aus gezeichnet,

Scan

Buchanfang Zurück Nächste Seite Buchende