Share Button

Jahrbuch 1868-mul Buchanfang Zurück Nächste Seite Buchende / 770 Gehe zu Seite Vergrössern Verkleinern Fehler auf dieser Seite melden Seite ist fertig korrigiert Anzahl Korrekturen: 8
Fehler auf dieser Seite melden Bild
Text
Anderes:
Absenden

SAC-Jahrbuch_1868.htm

Die Gebirgssagen

von Prof. Ed. Osenbrüggen.

In den «Beobachtungsnotizen», welche den Alpen­clubisten als Vademecum für ihre Fahrten von dem um­sichtigen Centralcomité 1866 ans Herz gelegt wurden, sind auch die Volkssagen im Gebirge als Gegenstand der Nachforschung empfohlen und diese Anregung stimmte ganz zu meiner Neigung. Das Jahrbuch hat nun zwar keinen Raum zur Aufnahme des grossen Materials dieser Art, welches sich finden lässt, aber vielleicht ist den Clubgenossen der Versuch einer Gruppirung der Gebirgs­sagen genehm, wobei deren Charakter und ihr Werden veranschaulicht wird.

Die Wechselbeziehung zwischen der Natur und den Menschen ist die Grundlage der Religionen der Natur­völker. Die Erscheinungen in der Natur geben den Stoff, welcher dann von den davon in Abhängigkeit sich fühlen­den Menschen in der Weise geformt wird, dass die Er­scheinungen als freies Wirken der Naturmächte gefasst und die Naturmächte zu Göttern und Heroen werden. Bis zur äussersten Consequenz vorgehend, hat schon vor Jahren ein geistreicher Alterthumsforscher, P. W. Forchhammer

Scan

Buchanfang Zurück Nächste Seite Buchende