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SAC-Jahrbuch_1868.htm

Orographie der Schweizeralpen

von Professor B. Studer.

Das Bedürfniss, in der Beschreibung der Alpen ein­zelne Gruppen zu unterscheiden, hat sich von Alters her fühlbar gemacht, und die weit auseinander gehenden Versuche der neueren Zeit, demselben zu entsprechen, lehren, dass man noch zu keiner allgemein befriedigenden Lösung dieser Aufgabe gelangt ist. Man folgte früher der Eintheilung der Römer, welche die Alpen nur von Mittag her sahen und mit ihrer nördlichen Verbreitung wenig bekannt waren. Diese war aber uns Schweizern und den Deutschen von grösster Wichtigkeit, und die Unterscheidung der Cottischen, Penninischen, Lepontinischen, Rhätischen Alpen konnte denselben nicht genügen. So lange dann die Geo­graphie nur im Dienste der politischen Geschichte und Staatenkunde beachtet wurde, hielt man sich an die poli­tischen Grenzen und unterschied Walliseralpen, Berneralpen, Urneralpen, Bündneralpen u. s. w. Da jedoch diese Grenzen meist den Gebirgskämmen folgen, so gehören häufig beide Abhänge verschiedenen Gebieten an, und es erscheint ungeeignet, einem ganzen Gebirgszug einen Namen

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